feldsuche training

Ab September bietet S.A.B.I. Deutschland für  Vereinsmitglieder im Raum Nienburg/Weser ein jagdliches Training speziell für unsere Bracchi an.

 

Termine Feldsuche-Training

21. bis 23. September 2018 - bereits ausgebucht
28. bis 30. September 2018

 

Bei dem Training geht es darum, die Bracchi für das Field Trial vorzubereiten. Das Training ist auch ein idealer Einstieg für Derby/VJP und Solms/HZP.

 

Jeder Hund wird individuell gearbeitet und hat die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre auf idealen Flächen des zur Verfügung gestellten Reviers, seine Anlagen zu zeigen und zu verbessern. Der Hund lernt mit System und rassetypisch die ihm angebotenen Flächen zu arbeiten, in den Wind zu wenden, Wild zu finden, und festzumachen und das in Kooperation mit seinem Führer.

 

Die Aufwandsentschädigung beträgt pro Trainingstag und Hund ca. 65,-- Euro. Die Kosten für die Übernachtung vor Ort sind gesondert abzurechnen.

 

Die Teilnehmeranzahl ist aufgrund der Revierverhältnisse begrenzt.

 

In Niedersachsen ist gemäß § 4 NJagdG Hundetraining gleich Jagdausübung, daher ist ein gültiger Jagdschein der Hundeführer zwingend erforderlich.


Die Hunde sind während des Trainings /Field Trial durch den Verein nicht versichert, müssen somit selbst eine ausreichende Versicherung haben.


Es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung. Nach der Anmeldung erfolgt eine Bestätigung mit den Details und den endgültigen Kosten für jeden Hundeführer.


Die Teilnahme erfolgt ohne jede Haftung seitens des Veranstalters und der Revierinhaber. Kurzfristige und notwendige Änderungen bleiben der Trainingsleitung vorbehalten.

Nenngeld ist Reuegeld


Anmeldung zu diesem Training bitte unter Feldsuche18@bracco-italiano.de

Field Trial 18 20Erstmalig konnte die Bracco Italiano (S.A.B.I. Deutschland) für ihre Mitglieder ein Field-Trial-bzw. Vorsteh-Seminar im Raum Nienburg/Weser anbieten. Vom 22. bis 25. März 2018 trafen sich die Bracco Führer mit ihren Hunden in Landesbergen um sich unter der fachkundigen Anleitung von Gaby Purkott, ihre Bracchi in ihre ureigenste Aufgabe der Feldsuche einzuarbeiten.

So ging es jeden Tag ins Revier wo jeder der Bracco auf geeigneten Flächen, seine Anlagen bei der „weiträumige“ Suche zeigen durfte. Anfangs waren einige der Hunde darüber irritiert, dass sie nun die ihnen angebotenen Fläche absuchen sollten bzw. durften. Verständlich, denn je nach Wohnort stehen solche weiten Flächen ohne Autoverkehr nicht überall zur Verfügung. Jedoch mit jedem weiteren Gang wurden die Suchen weiter und systematischer.

Das Field Trial im Frühjahr ist die Prüfung der kontinentalen Vorstehhunde welche die Arbeit der Hunde an Federwild abbildet. So zeigten die teilnehmenden Hunde auch erstaunlicher Vorstehqualitäten, die sich jeden Tag mehr festigten.

Jeder Hund wurde von Gaby Purkott individuell betrachtet und gemäß seinem Alters- und Ausbildungsstand gearbeitet und gefördert. Besonders verstand sie es mit ihrer kompetenten und motivierenden Art, die Hundeführer entsprechend anzuleiten, denn zu einem erfolgreichen Team gehört natürlich auch der Hundeführer!

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So stellten sich alle Teilnehmer am Sonntag einer Vereinsinternen „Feldprüfung Frühjahr“ als Abschluss des Trainings und in Verbreitung der Teilnahme an externen Prüfungen. Die Gänge am Sonntag wurden in Anlehnung der Prüfungsordnung der Internationalen Field Trials für kontinentale Vorstehhunde angelegt und wohlwollend bewertet.

Jedes Team hatte einen Gang von max. 15 Minuten zu absolvieren und sein Können unter Beweis zu stellen. Bewertet wurden u.a., die natürliche Veranlagung Wild zu finden, die rassetypische Art der Suche, Passion und Finderwillen, Vorstehen, und die Zusammenarbeit mit dem Hundeführer.

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Die Hauptversammlung des JGHV hat im März in Fulda einen Zusatz zum bestehenden §23, in dem es um die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an Verbandsprüfungen geht, beschlossen. Im §23 (4) d) heißt es sinngemäß:

An allen Zucht- und Leistungsprüfungen des JGHV und seiner Mitgliedsvereine dürfen teilnehmen...d) innerhalb eines Zuchtvertrages mit dem VDH gezüchtete Jagdhunde bzw. Jagdhunde der gleichen Rasse aus dem Ausland, deren Ahnentafel mit dem FCI-Stempel versehen ist und die zur züchterischen Verwendung im Rahmen eines Zuchtvertrages vorgesehen sind.

Zum besseren Verständnis als auch der unstrittigen und sicheren Handhabung und Auslegung dieses neuen Paragraphen sollen folgende Erläuterungen bzw. Durchführungsbestimmungen dienen:

Der VDH hat dem JGHV eine Liste zur Verfügung gestellt, welche der bisher bis auf Widerruf anerkannten Jagdhunderassen mit Einzelzuchtverträgen unter dem Dach des VDH gezüchtet werden. Besitzer solcher Hunde reichen bitte einen formlosen Antrag auf Zulassung zu Zucht- und Anlageprüfungen beim Stammbuchamt des JGHV ein und legen eine Ahnentafelkopie ihres Hundes bei.

In Abstimmung mit dem VDH erteilt das Stammbuchamt des JGHV im Rahmen einer Einzelfallprüfung eine Bestätigung zur Teilnahme, welche beim jeweiligen Prüfungsleiter vorzulegen ist und von ihm eingesehen werden kann. Somit hält der JGHV die Anforderung für Prüfungsleiter im Rahmen und sorgen nicht für Verwirrung und Unsicherheit. Es gilt weiterhin für Prüfungsleiter der Grundsatz, dass nur anerkannte Jagdhunderassen an Anlageprüfungen teilnehmen können und Leistungsprüfungen zusätzlich für die bis auf Widerruf zugelassenen Rassen offen sind.

Nur, wer den Bescheid des Stammbuchamtes vorlegen kann, welcher bestätigt, dass eine Sachlage nach §23 (4) d) gegeben ist, darf zusätzlich auf VJP, HZP bzw. Zuchtprüfungen der Zuchtvereine laufen.

Die erreichten Ergebnisse werden als Teil der Ostermann'schen Statistik erfasst und an den VDH zur Führung des Zuchtbuches der betroffenen Rassen weitergeleitet. Es sei darauf hingewiesen, dass nicht nur Vorstehhunde wie Bracco Italiano, Slowakisch Rauhbart oder Gammel Dansk Honsehund davon profitieren, sondern einige weitere Rassen unter den Bracken, jagenden Hunden usw. ebenso betroffen sind.

In jedem Fall ist vor Antritt der Prüfung ein formloser Antrag einzureichen. Auch eine Weiterleitung der Anfrage über den Prüfungsleiter ist möglich. Der JGHV will lediglich verhindern, dass eine Zulassung nun auf eine bestimmte Rasse pauschalisiert wird, obwohl diesbezüglich nicht jeder Hund und jedes Papier dem §23 (4)d) Rechnung tragen wird. Somit bleibt für Prüfungsleiter alles bei gewohnter Arbeitsweise und die wenigen Sonderfälle sind durch die Vorlage einer eindeutigen Zulassungsgenehmigung auf JGHV-Kopfbogen legitimiert.

Anträge sind an die Stammbuchführerin Frau Dornig zu richten (dorning[@]jghv.de)


Quelle JGHV

Am 09.09.2017 gründete sich anlässlich der Mondiale in Arezzo der Welt-Bracco-Verband „S.A.B.I. International“.

Mitglieder sind die Vereine aus Italien, Ungarn, Schweden, Finnland, den Niederlanden, Großbritannien, den USA und die IG Bracco Italiano aus Deutschland. Zum ersten Präsidenten wurde der langjährige Züchter, Fachbuchautor und ehemalige S.A.B.I. Präsident, der Italiener Cesare Bonasegale, gewählt.

Die „I.G. Bracco Italiano“ wurde als offizielle Vertretung der deutschen Bracco-Halter anerkannt.

Wir waren erfreut als uns aus Italien angeboten wurde, aus Verbundenheit zur Rasse und dem Ursprungsland, den Verein zukünftig unter dem Namen „Societá Amatori Bracco Italiano Deutschland“ abgekürzt S.A.B.I.D. zu führen.

Auf der JHV im März 2018 ist die Namensänderung beschlossen worden, da wir den Status einer reinen Interessengemeinschaft schon hinter uns gelassen hatten und ein Namenswechsel anstand.

Ziel des S.A.B.I. International ist die Abstimmung der Zucht, die Information über die Lage in den einzelnen Mitgliedsländern (Gesundheit, Vererbung, unterschiedlicher Einsatz der Hunde, sowie die Vermittlung von Hunden fremder Blutlinien).